Ich bin was, ich kann was, ich brauche keine Uniform!

Was verspricht die Bundeswehr?
Die Bundeswehr verspricht dir finanzielle Absicherung während der Ausbildung/ des Studiums, falls du dazu bereit bist, dich bis zu 12 Jahre lang dort zu verpflichten. Bei der Bundeswehr verpflichtet zu sein bedeutet konkret, dass du dich bereit erklärst an allen Einsätzen in denen du „gebraucht“ wirst teilzunehmen. In diesen riskierst du nicht nur dein eigenes Leben sondern wirst auch gezwungen, für die Interessen der Bundesregierung und ihrer Bündnispartner, zu töten. Darüberhinaus gilt zu beachten: In die Bundeswehr kommt Mensch immer leichter rein als wieder raus.

Was macht/ist die Bundeswehr?
Die Bundeswehr stärkt den Zusammenhalt ihrer Truppen durch patriotisches Gedankengut. Kommentare wie „dem Vaterland den Dienst erweisen“ oder „für das eigene Land in den Kampf ziehen“ sind dort noch heute an der Tagesordnug. Der von der Bundeswehr propagierte Patriotismus pauschalisiert viele Menschen, die in anderen Ländern leben oder anderen Kulturen entstammen, zu „Feinden“. Dieses in den Truppen verbreitete Gedankengut führt dazu, dass fast alle Soldaten bereit sind auch menschenrechtswidrige Befehle auszuführen, wenn sie ihnen von ihren Vorgesetzten aufgetragen werden. Dabei ist ihnen klar, dass wenn sie die Befehle nicht ausführen viele Vorgesetzte und eigene „Kameraden“ oftmals zu körperlicher Gewalt oder persönlichen Erniedrigungen greifen, welche die zögernden Soldaten wieder auf die „richtige Spur“ bringen sollen.
Des weiteren ist die Bundeswehr ein Instrument der Bundesregierung und vertritt deren Interessen. Oft wird die Bundeswehr unter dem Vorsatz des „Sicherheitsexportes“ oder dem Vorwand der „Terrorismusvorbeugung“ eingesetzt, doch diese so propangierten „Stabilisierungseinsätze“, welche eigentlich Länder aufbauen sollen, enden, wie im Fall des ISAF- Einsatzes in Afgahnistan zu sehen ist, oft so, dass eine Region eher noch instabiler wird. Die Einsätze verursachen viele zivile Opfer. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Bombadierung von zwei Tanklastwagen und der sich in deren Nähe befindenden Menschen am 4. September 2009 im Kunduz, einem Teil von Afgahnistan, der zum Verwaltungsgebiet der Bundeswehr gehört.Die Bombadierung wurde unter teilweise falschen Angaben von Oberst Klein angefordert. Sie kostete 142 Zivilisten das Leben, unter ihnen befanden sich auch Kinder. Das schlimmste an dem Ereigniss ist, dass Klein vorher die Aussage tätigte, dass mit „höhster Wahrscheinlichkeit nur Feinde des Wiederaufbaus Afgahnistans“ getötet werden würden. Was nichts anderes bedeutet, als das Klein nicht ausschließen konnte, dass Zivilisten sterben würden. Skrupellos setzte er das Leben Unschuldiger aufs Spiel, wegen ein bisschen Benzin.

Warum rekrutiert die Bundeswehr an Schulen?
Es ist wieder so weit, dass die Bundeswehr sich unter dem Vorwand Schülerinnen und Schüler über ihre Zukunftsmöglichkeiten zu informieren, in den Schulen einnistet.
Die Bundeswehr versucht mit Hilfe von finanziellen Versprechungen in den Schulen Nachwuchs zu ködern, da ihre militärischen Einsätze ein hohes Verschleißpotenzial beinhalten, z.B. traumatisierte Soldaten, mausetote Soldaten, verstümmelte Soldaten etc.
Dieser Nachwuchs wird in andere Länder geschickt und zur „Lösung“ von Konflikten benutzt, die sie meist nicht einmal verstehen geschweige denn verursacht haben.
Die Bundeswehr spielt gezielt mit den Träumen junger Menschen, die aufgrund schlechter Noten oder finanzieller Schwierigkeiten nicht ihren gewünschten Berufsweg einschlagen können.

Soldaten sind Mörder!
Kein „human Material“ für die Bundeswehr!
Stoppt das Spiel mit den Träumen der Jugend!
Bundeswehr raus (aus den Schulen)!