Archiv der Kategorie 'Termine'

Demonstration gegen Abschiebung

Morgen, den 13. Oktober, findet eine Demonstration gegen Abschiebungen und für ein bedingungloses Bleiberecht statt.
Erst vor zwei Monaten wurde der 21-Jährige Jetmir K. abgeschoben, nachdem er bei der Verlängerung seiner Duldung in der Ausländerbehörde verhaftet wurde. Und dies ist nicht der einzige Fall: In Göttingen sind derzeit 400 Menschen von Abschiebung bedroht!

BleiberechtFürAlle

Deswegen ruft das Bündnis „Bleiberecht für Roma“ am Samstag, den 13. Oktober, zur Demonstration und Kundgebung auf.
Um 11:00 Uhr gibt es einen gemeinsamen Treffpunkt im Rosenwinkel und um 12:30 Uhr eine Abschlußkundgebung am Gänseliesl.

Weitere Infos findet ihr hier und hier.

07.07.12: Demonstration gegen Rassismus!

… Gegen einen Alltag der zum Nährboden für körperliche Angriffe wird!

http://papiere-fuer-alle.org/files/pfa/Puk_poster_sw_kl.jpg

Auch in Göttingen ist Rassismus im Alltag präsent. Am 26. Mai 2012 wurde dies wieder einmal deutlich: Ein Fahrer des Personenbeförderungsunternehmens „Puk Minicar“ wurde aufgrund seines Migrationshintergrunds Opfer verbaler und körperlicher Gewalt, die ganz klar einen rassistischen Hintergrund besitzt.
Dies ist kein Einzelfall! Im Jahr 2012 sind schon mehrere rassistische Übergriffe bekannt, doch dieser Fall ist der einzige, der publik gemacht wurde. Dies auch nur aus dem eigenen Bestreben des Opfers heraus und mit Unterstützung von „Puk Minicar“ und seinem Anwalt.

Weitere Infos findet ihr hier.

PUK-Minicar und ein Bündnis Göttinger antirassistischer und antifaschistischer Gruppen rufen in Solidarität zu einer Demonstration gegen Rassismus am 07. Juli um 13 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz auf.

Rassist_Innen stoppen – auf allen Ebenen! Mit allen Mitteln!
Gegen jeden Alltagsrassismus!
Für aktiven Antifaschismus!

J.A.G.

Jugend Antifa Soliparty

… am Freitag den 08.06.2012

Es ist wieder soweit.
Eine weitere legendäre Jugendantifa Party steht vor der Tür.
Diesen Freitag lassen die DJs Nisl Hildmann, Sharif (Musique légère) und Simon Krause (TonTöpferei) im Großen Saal mit verschiedensten Elektrobeats die Nacht zum Tag werden.
Im Kleinen Saal sorgt der altbekannte DJ Juan G. mit seinem bunten Musikmix für einen abwechslungsreichen Abend.
Ab 21 Uhr sind die Türen des JuzIs für euch geöffnet.
Wir freuen uns auf eine schöne Party mit euch.

Für ein selbstbestimmtes Leben und Feiern ohne Sexismus, Rassismus, Nationalismus und jede andere Form von Diskriminierung!

Support your local Jugedantifa!

Demo zur Situation in Kurdistan am 29.10.11

Infos unter: http://kskgoe.blogsport.de

Stell dir vor es ist Krieg und alle sehen hin!
Gemeinsamer Aufruf gegen Krieg, Lüge und Unrecht.
Solidarität mit der Kurdischen Freiheitsbewegung!

Das noch junge 21. Jahrhundert ist bereits von zahlreichen Kriegen geprägt. Einige wenige dieser Kriege finden öffentliche Beachtung, andere werden einfach verschwiegen. So auch der Krieg in Kurdistan. Seit über 25 Jahren führt der türkische Staat einen blutigen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung im eigenen Staat.
Den Kurd_innen wird in den Staaten, in denen sie leben (Türkei, Iran, Irak, Syrien), die Anerkennung ihrer kulturellen und politischen Identität verweigert. Nur im Nordirak wurde die Autonome Region Kurdistan eingerichtet, die sich allerdings zu einem weiteren kleinen Nationalstaat herausbildet. Die kurdische Freiheitsbewegung, der sich mehrere Parteien, eine breite Zivilgesellschaft und die Mehrheit des kurdischen Volkes zugehörig fühlen, strebt allerdings nach einem politischen und demokratischen Weg zur Lösung der kurdischen Frage innerhalb der bestehenden Staaten und gemeinsam mit der gesamten Gesellschaft. Die Staaten versuchen allerdings mit allen Mitteln eine zivilgesellschaftliche und basisdemokratische Alternative zu ihnen zu bekämpfen.

Im letzten halben Jahr eskaliert wieder der Kurdistan-Konflikt. Wenn es um die Kurd_innen geht, zeigen die Besatzungsstaaten keine Berührungsängste. So arbeitet die Türkei eng mit dem iranischen Regime zusammen, indem sie es mit Waffen und strategischen Informationen israelischer Aufklärungsdrohnen versorgt, aber auch an dessen militärischen Operationen direkt teilnimmt. Das iranische Militär marschierte in den Nordirak ein und verstieß damit gegen das Völkerrecht. Der türkische Staat lässt die Bergregion zum Nachbarland bombardieren, wobei bereits zahlreiche ZivilistInnen getötet wurden. Auch in den kurdischen Städten schießt der Staat auf wehrlose ZivilistInnen und schlachtet diese förmlich auf offener Straße ab. Die Weltöffentlichkeit schweigt dazu, Deutschland liefert sogar die Waffen für diesen Krieg. Wir fordern ein Ende des Krieges in Kurdistan!
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