Jugend Antifa Göttingen http://jugendantifagoettingen.blogsport.de Thu, 21 Feb 2013 21:25:58 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Auflösungserklärung der Jugend Antifa Göttingen (J.A.G.) http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2013/02/21/aufloesungserklaerung-der-jugend-antifa-goettingen-j-a-g/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2013/02/21/aufloesungserklaerung-der-jugend-antifa-goettingen-j-a-g/#comments Thu, 21 Feb 2013 21:25:58 +0000 Administrator Antifa http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2013/02/21/aufloesungserklaerung-der-jugend-antifa-goettingen-j-a-g/ Liebe Genossinnen und Genossen,

wir, die Jugend Antifa Göttingen (J.A.G.) beenden hiermit nach fast fünf Jahren unsere Arbeit im Rahmen der Gruppe.
Im November 2008 gründete sich aus politisch-interessierten Jugendlichen mit Hilfe der Antifaschistischen Linken International (A.L.I.) die Jugend Antifa Göttingen (J.A.G.). Über diese lange Zeit leisteten wir kontinuierliche linksradikale und antifaschistische Arbeit. In dieser Zeit haben wir uns mit unterschiedlichsten Themen und Fragen auseinandergesetzt und uns so weiter entwickelt. Trotz aller Widerstände und Versuche uns zu bremsen gelang es uns, die antifaschistische Jugendszene in Göttingen maßgeblich zu prägen und ein Anlaufpunkt für viele Jugendliche zu werden. An dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei allen Unterstützer_Innen bedanken.
Eines unserer Ziele war die Einbindung interessierter, junger Menschen in politische Arbeit. Dies gelang uns erstmals mit einem Jugendblock auf der Demonstration gegen das „Moonlight“ im November 2008, welches Neonazis als Treffpunkt diente. Nach dieser ersten Aktion folgten weitere eigene Projekte, wie z.B. die Anti-Castor-Demonstration im November 2008, bei der ca. 400 Schüler_Innen teilnahmen und später den Bahnhof blockierten. Eine weitere Demonstration gegen Atomkraft folgte im Jahr 2011.
Wir beteiligten uns auch an dem bundesweiten Bildungsstreik im Juni 2010 mit einem antikapitalistischen Jugendblock, um einen antikapitalistischen Standpunkt in der Bildungskritik zu verankern. Desweiteren veranstalteten wir unsere alljährlich stattfindenden School’s Out Partys, um jungen Menschen einen alternativen Ort zum Feiern zur Verfügung zu stellen. Hierbei war die 14-stündige School’s Out Party im Jahre 2011 mit Open Air-Konzert und Johnny Mauser ein Highlight. Ein weiteres großes Projekt war das Antifa Jugend Camp im September 2011, welches wir zusammen mit der Linken International (A.L.I.) organisierten, um Jugendlichen antifaschistische Theorie und Praxis näher bringen zu können. Aufgrund guter Resonanz wiederholten wir das Camp im darauffolgenden Jahr.
Dies waren jedoch nur unsere größeren Projekte. Unter anderem beteiligten wir uns auch an den Gegenprotesten zu den Naziaufmärschen in Dresden und Bad Nenndorf und auch regional, wie z.B. in Northeim und Friedland. Ebenso legten wir viel Wert auf Bündnisarbeit, um unsere Politik auf eine breitere Basis zu stellen und trotzdem unseren eigenen Standpunkt zu vertreten. Dabei war ein wichtiger Bezugspunkt unserer Politik der Internationalismus. Eine sehr positive Erfahrung für uns war zum Beispiel die Zusammenarbeit im Kurdestan Solidaritätskomitee mit der Roten Hilfe und den kurdischen Genoss_Innen der YXK. Solidarität war und bleibt unsere stärkste Waffe, weswegen wir uns an Soli-Aktionen beteiligten, aber auch selbst durch finanzielle Hilfe die von Repression Betroffenen unterstützten.
Für die Auflösung unserer Gruppe entschieden wir uns aus vielen verschiedenen Gründen. Neben alltäglichen Gründen wie Umzug dem Beginn der Ausbildung oder des Studiums, waren die Hauptgründe jedoch, dass einige von uns sich außerhalb von Jugendarbeit neu orientieren wollen. Somit ist diese Auflösungserklärung nicht als Beendigung unserer Arbeit, sondern als Umstrukturierung zu sehen. Wir hoffen, dass wir mit der Auflösung der Gruppe Platz für eine neue Generation Jugendlicher schaffen können.

Die Kraft der Veränderung liegt in der Energie der Jugend!
See you on the streets!

Jugend Antifa Göttingen, 21. Februar 2013

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Demonstration gegen Abschiebung http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/10/12/demonstration-gegen-abschiebung/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/10/12/demonstration-gegen-abschiebung/#comments Fri, 12 Oct 2012 12:59:35 +0000 Administrator Antifa Termine http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/10/12/demonstration-gegen-abschiebung/ Morgen, den 13. Oktober, findet eine Demonstration gegen Abschiebungen und für ein bedingungloses Bleiberecht statt.
Erst vor zwei Monaten wurde der 21-Jährige Jetmir K. abgeschoben, nachdem er bei der Verlängerung seiner Duldung in der Ausländerbehörde verhaftet wurde. Und dies ist nicht der einzige Fall: In Göttingen sind derzeit 400 Menschen von Abschiebung bedroht!

BleiberechtFürAlle

Deswegen ruft das Bündnis „Bleiberecht für Roma“ am Samstag, den 13. Oktober, zur Demonstration und Kundgebung auf.
Um 11:00 Uhr gibt es einen gemeinsamen Treffpunkt im Rosenwinkel und um 12:30 Uhr eine Abschlußkundgebung am Gänseliesl.

Weitere Infos findet ihr hier und hier.

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Bericht zum Antifa Jugend Camp 2012 http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/10/04/bericht-zum-antifa-jugend-camp-2012/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/10/04/bericht-zum-antifa-jugend-camp-2012/#comments Thu, 04 Oct 2012 18:09:03 +0000 Administrator Antifa Jugend Camp http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/10/04/bericht-zum-antifa-jugend-camp-2012/ Vom 14. bis 16. September fand zum zweiten Mal das Antifa Jugend Camp statt, das wir zusammen mit der A.L.I. organisierten.
Wir verbrachten das Wochenende gemeinsam mit knapp 50 Teilnehmer_Innen auf der Burg Lutter.
Neben vielen Vorträgen zu interessanten Themen konnten die Teilnehmer_Innen in Workshops selbst aktiv werden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Warum ein Antifa Jugend Camp?
Mit der Organisierung eines solchen Camps versuchen wir, interessierten Jugendlichen antifaschistische Theorie näher zu bringen und diese auch Praxis werden zu lassen.
Dies versuchen wir, indem wir durch Workshops wichtige Inhalte vermitteln, in denen die Jugendlichen selbst aktiv werden können. Ob beim Diskutieren im Workshop zu Kapitalismuskritik oder bei der sportlichen Betätigung im Selbstverteidigungskurs – für alle Vorlieben sollte etwas dabei sein.
Gerade als Jugendgruppe versuchen wir, in jungen Menschen das Interesse zu wecken und ihnen die Möglichkeit zu geben, Menschen mit den selben Ansichten kennen zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven zu entwickeln.


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Warum Burg Lutter?
Die Burg Lutter ist seit den 80er Jahren im Besitz der Kommune Lutter, die seit jeher ohne hierarchische Strukturen lebt und sich durch kleine selbstorganisierte Betriebe, wie z.B. einer Siebdruckerei oder einer Tischlerei, selbst finanziert.
Wir entschieden uns ganz bewusst für diesen Ort, da uns die Kommune Lutter zeigt, dass in einem durch Ausbeutung und Unterdrückung geprägten System und in einer Gesellschaft, die Menschen durch Diskriminierung und Anpassungszwang an einer freien Entfaltung hindert, ein Leben fernab von jeglichen Zwängen möglich ist.
Auch die positiven Erfahrungen des letzten Jahres beeinflussten uns in unserer Wahl und ganz nebenbei ist die Burg Lutter auch noch ein Ort, an dem mensch die Seele baumeln lassen und alles um sich herum vergessen kann.

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Selbstbestimmt leben, kämpfen, campen!
Nachdem die Teilnehmer_Innen am Freitag Nachmittag ankamen, starteten wir gleich mit einem Auftaktplenum, in dem wir alle herzlich begrüßten und ihnen den Zweck eines solchen Camps erläuterten. Wir gaben ihnen die Möglichkeit, den Tagesablauf des Camps aktiv mitzugestalten, indem sie sich selbst aussuchen konnten, wann welcher Workshop stattfinden soll und an welchen Workshops sie teilnehmen wollten. Auch die Selbstorganisierung bezüglich Abwasch o.Ä. Tätigkeiten lief reibunsgslos ab.
Für das ganze Wochenende hatten wir ein umfangreiches Programm aus Workshops, Vorträgen, Diskussionen und Freizeit vorbereitet, das den Jugendlichen einen Einstieg in viele Thematiken bot. Es gab z.B. den Workshop zum Thema „Geschichtsverdrehung“, der den Jugendlichen an Beispielen wie Dresden oder Bad Nenndorf verdeutlichen sollte, wie die Neonazis unter anderem durch Täter-Opfer-Umkehr versuchen, die Geschichte zu ihren Vorteilen zu verdrehen. Oder der „Internationalismus“-Workshop, der den Teilnehmer_Innen Theorie und Praxis internationaler Befreiungsbewegungen näher brachte und ihnen neue Ansatzpunkte vermittelte, internationale Solidarität auszudrücken, aber auch einen kritischen Blick zu bewahren. Auf sehr viel positive Rückmeldungen konnte der „Street Art“-Workshop aufbauen, in dem die Teilnehmer_Innen ihre kreative Ader ausleben konnten.

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Sehr beliebt war auch die Freizeitgestalung des Wochenendes. Bei der sogenannten „Antifa Olympiade“ wurden alle Besucher_Innen des Camps in drei gleich große Gruppen aufgeteilt und mussten in vier verschiedenen antifaschistischen Disziplinen ihr Bestes geben. Nebenbei wurden die Disziplinen durch laute Parolenrufe sehr realistisch gestaltet.
Samstagabend gab es noch ein „Antifa-Quiz“ mit vielen interessanten Fragen, ernsthaften, aber auch lustigen Antworten. Zum Beispiel sollten sich die Teilnehmer_Innen eine Antwort auf die Parole „Wir sind friedlich – was seid ihr?“ ausdenken, was einige Personen dazu veranlasste, die Titelmusik „Wir sind die Kinder vom Süderhof“ zu singen. Viele Fragen bezogen sich auch auf aktuell diskutierte Themen, wie z.B. die Aufgabe, eine neue Bedeutung für die Abkürzung „A.C.A.B.“ zu finden. Einige Personen waren sehr kreativ und entschlossen sich kurzerhand für die Neubedeutung „Antifas chillen am Baggersee“.
Nach dem letzten gemeinsamen Mittagessen am Sonntag endete das Wochenende dann mit einem Abschlussplenum. Hierbei gab es sehr viel positive Resonanz zum Camp. Uns fiel auf, dass sich alle Workshops großer Beteiligung erfreuten, obwohl keinerlei Verpflichtung bestand. Auch die Kommunikation zwischen Betreuer_Innen und Teilnehmer_innen fand auf gleicher Ebene statt und die Stimmung untereinander war durchgehend familiär und hilfsbereit. Selbstorganisatorische Dinge, wie z.B. der Abwasch, verliefen problemlos und auch unsere veganen Köch_Innen bekamen stets Unterstützung.

See you on the streets!
Wir hoffen, dass wir mit der Organisierung und Gestaltung eines Antifa Jugend Camps in vielen Jugendlichen das Interesse wecken konnten, sich weiterhin kritisch mit Dingen auseinanderzusetzen und ihnen Lust auf antifaschistische Arbeit machen konnten.
Mit dem Antifa Jugend Camp konnten wir zeigen, dass ein selstbestimmtes Leben besser ist, als das Leben in einer Gesellschaft und einem System, das durch Ausbeutung und Diskriminierung bestimmt ist und es nötig ist, weiterhin gegen Nationalismus, Rassismus, Sexismus und dem ganzen anderen Scheiß vorzugehen.


Die Kraft der Veränderung liegt in der Energie der Jugend!
Für eine revolutionäre antifaschistische Jugendbewegung!
Join your local Jugend Antifa!

J.A.G.

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Gemeinsam und entschlossen den Naziaufmarsch blockieren! http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/17/es-sind-nun-keine-ganzen-3-wochen-mehr/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/17/es-sind-nun-keine-ganzen-3-wochen-mehr/#comments Tue, 17 Jul 2012 16:19:24 +0000 Administrator Antifa Bad Nenndorf http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/17/es-sind-nun-keine-ganzen-3-wochen-mehr/
… Gegen Geschichtsrevisionismus und Faschismus!


Jedes Jahr im August findet in der Kurstadt Bad Nenndorf bei Hannover der drittgrößte Naziaufmarsch in ganz Deutschland statt. Bis zu 1.000 Neonazis laufen dabei vom Bahnhof zum sogenannten „Winklerbad“, in dem sich von 1945-47 ein Verhörlager des britischen Geheimdienstes befunden hat, und verdrehen dabei die Geschichte des deutschen Faschismus: die Deutschen sollen in bester Manier der Täter-Opfer-Umkehr zu den „eigentlichen Opfern“ des zweiten Weltkriegs erklärt werden. Der Kontext der nationalsozialistischen Gewalt- und Vernichtungspolitik wird dabei einfach ignoriert und ausgeblendet. Als Ersatztermin für die 2006 verbotenen Rudolf-Heß-Gedenkmärsche in Wunsiedel ist Bad Nenndorf für die faschistische Szene einer der letzten regelmäßigen Termine, in denen sie öffentlich direkten Bezug auf das historische, faschistische Deutschland nehmen kann.
Nach den Blockaden in Dresden droht der bereits bis ins Jahr 2030 angemeldete Aufmarsch in Bad Nenndorf genau so wie der in Dortmund zu den nächsten Schwerpunkten der bundesweiten Neonazi-Mobilisierung zu werden. Für das wiederkehrende Schauspiel zeichnet sich kein Ende ab. Im bereits siebten Jahr gewinnt der Aufmarsch für die bundesweite Neonaziszene zunehmend an Bedeutung und ist längst als festes Event im Kalender der faschistischen Netzwerke etabliert.

Diese Zustände sind für uns absolut unerträglich und nicht länger hinnehmbar! Wir werden deswegen in diesem Jahr massenhaft den Schritt vom symbolischen Proest zu aktivem Widerstand gehen. Es ist unser erklärtes Ziel den Aufmarsch in Bad Nenndorf mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams in Form der Menschenblockaden zu verhindern.
Nach sechs Jahren der Proteste wollen wir, die Initiative „Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf“, dieses Jahr mit unserer breiten Massenmobilisierung den Widerstand auf eine neue Stufe heben. Mit unseren gemeinsamen Aktionen werden wir den Naziaufmarsch konkret und real verhindern und so den Anfangspunkt für das Ende der wiederkehrenden „Trauermärsche“ makieren. Unser Mittel dazu ist das der Menschenblockaden als Akt des zivilen Ungehorsams auf der Strecke der Neonazis.


BadNenndorf

Donnerstag | 26.07. | 19h | Verdi. Haus
Infoveranstaltung zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf
Veranstaltet vom Aktionsbündnis Naziaufmärsche Stoppen
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Samstag | 28.07. | Stilbrvch
Soli-Party
Veranstaltet vom Aktionsbündnis Naziaufmärsche Stoppen
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Donnerstag | 04.08. | Bad Nenndorf
Naziaufmarsch stoppen!

Weitere Infos findet ihr hier.

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Antifa Jugendcamp 2.0 http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/antifa-jugendcamp-2012/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/antifa-jugendcamp-2012/#comments Thu, 12 Jul 2012 20:32:43 +0000 Administrator Antifa Jugend Camp http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/antifa-jugendcamp-2012/ Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder gemeinsam mit der A.L.I. (Antifaschistische Linke International) ein Antifa Jugendcamp vom 14. bis 16. September 2012 auf Burg Lutter.
Neben Workshops, Vorträgen und Diskussionen zu verschiedenen Bereichen antifaschistischer Arbeit und Thematik gibt es ein vielseitiges Freizeitprogramm. Mit der Antifa-Olympiade und einem Konzert von den Militanten Pazifisten (MP) kommt der Spaß hierbei nicht zu kurz.
Durch die selbstverwaltete Struktur des Camps könnt ihr eigene Vorschläge und Ideen mit einbringen, den Campalltag selbst gestalten und eigene Perspektiven entwickeln.

Anmelden könnt ihr euch nächste Woche im Flaming Star (Prinzenstraße 18) und im Roten Buchladen (Nikolaikirchhof 7).
Weitere Infos folgen!

AntifaJugendCamp

Selbstbestimmt leben, kämpfen und campen!

Die Kraft der Veränderung liegt in der Energie der Jugend!

J.A.G.

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http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/antifa-jugendcamp-2012/feed/
20.07.: School’s Out Party! http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/20-07-schools-out-party-2/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/20-07-schools-out-party-2/#comments Thu, 12 Jul 2012 19:37:04 +0000 Administrator Antifa School's Out Party http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/20-07-schools-out-party-2/ Auch dieses Jahr veranstalten wir wieder pünktlich zur Zeugnisvergabe unsere legendäre „School’s Out Party„!
Diesmal freuen wir uns auf unseren Live-Act KOBITO (Schlagzeiln / Deine Elstern). Danach geht es weiter mit einer Mischung aus Electro und Techno von EGO, DJ Wombat und DJ Larsen.
Feiert mit uns den Beginn der Sommerferien und vergesst den nervigen Schulalltag!

| Freitag | 20.07. | 21h | Stilbrvch |

Selbstbestimmt leben, lernen, feiern!

J.A.G.

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Redebeitrag: „Demonstration gegen Rassismus“ am 07.07.12 http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/redebeitrag-demonstration-gegen-rassismus-am-07-07-12/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/redebeitrag-demonstration-gegen-rassismus-am-07-07-12/#comments Thu, 12 Jul 2012 19:32:02 +0000 Administrator Antifa Redebeiträge http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/redebeitrag-demonstration-gegen-rassismus-am-07-07-12/ Am 21. November 2011 tauchten an der Berufsbildenden Schule II und am Otto-Hahn-Gymnasium Schmierereien mit faschistischen Aussagen auf. In den folgenden Wochen vermehrten sich diese Schmierereien, welche unter anderem an Häusern von Familien mit Migrationshintergrund erschienen, was offensichtlich kein Zufall war.
An den betroffenen Schulen sowie in ganz Göttingen erregten diese Ereignisse Aufsehen und es wurden Diskussionen über den Umgang mit Rassismus angeregt. Doch nach kurzzeitiger Empörung verschwand auch das Interesse an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus.

Doch Rassismus ist in Schulen nach wie vor präsent: Kritzeleien rechter Symbolik wie Hakenkreuze, „88″ oder auch Parolen wie „Viva Franco“ prägen das Gesicht der Schulbänke und -toiletten. Meist wird dies jedoch als Dummheit Einzelner oder als Spaß relativiert.
Ein häufiges Verhalten der Schulen ist es, die betroffenen Stellen unkommentiert zu säubern oder zu erneuern. Wer viel von sich hält, stellt Antirassismus-Kampagnen zur Imagepolierung auf die Beine. Beispielsweise werden sogenannte „Kulturtage“ organisiert, an denen jede Klasse einen Raum zum Thema eines Landes gestalten muss.
Diese Art der Auseinandersetzung besitzt jedoch in keinster Weise einen antirassistischen Anspruch, sondern bringt der Schule lediglich Auszeichnungen oder ähnliches, um den Ruf zu verbessern. Nach solchen Feierlichkeiten geht der Schulalltag normal weiter und das Thema Rassismus wird wieder ausgeblendet, als Etwas, das in der Schule niemanden betrifft und nur eine Randerscheinung darstellt.

Das rassistische Gekritzel ist allerdings nicht die einzige Form von Diskriminierung in Schulen: Rassistische Sprüche, Mobbing oder sogar körperliche Gewalt gehören für viele zum Schulalltag. Auch Lehrer_Innen fallen durch rassistische Äußerungen auf.

Dass das Schulsystem komplett vom Rassismus zerfressen ist, erkennt man weiterhin daran, dass es große Unterschiede zwischen der Beurteilung und den Perspektiven von Jugendlichen mit unterschiedlicher Herkunft gibt: 59,6% aller Jugendlichen ohne Schulabschluss besitzen einen Migrationshintergrund.
Außerdem ist die Anzahl der Abiturient_Innen erschreckend klein: Sie beträgt nur kanpp 11%, wohingegen 31% der Abiturient_Innen keinen Migrationshintergrund besitzen. Desweiteren erreichen prozentual gesehen weniger Schüler_Innen mit Migrationshintergrund einen Realschulabschluss als einen Hauptschulabschluss.

Wer diese Fakten erkennt und kritisch hinterfragt, wird keineswegs dazu ermutigt, in Eigeninitiative zum Thema Antirassismus zu arbeiten, sondern wird als aufmüpfiger Störenfried abgestempelt. Die berechtigte Kritik wird von Lehrer_Innen und Mitschüler_Innen klein geredet und somit verunglimpft. Die Schüler_Innen werden oftmals bewusst diffamiert und durch Lehrkräfte bloßgestellt, was offener antifaschistischer Arbeit den Raum nimmt.
Dies bezieht sich auch auf engagierte Lehrer_Innen. Während oft unberücksichtigt rechtsgesinnte Lehrer_Innen unterrichten und somit Einfluss auf die Schüler_Innen nehmen können, um ihr faschistisches Gedankengut zu verbreiten, werden Lehrer_Innen, die sich offenkundig antifaschistisch oder in linken Parteien engagieren, mit Berufsverboten mundtot gemacht. In vielen Fällen reichen schon total absurde Gründe für ein solches Verbot.

Durch diese beschriebenen Mechanismen und repressiven Verhaltensweisen wird insbesondere jungen Menschen die Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus erschwert. So kann sich kein Bewusstsein entwickeln, welches den Rassismus als ein ganzgesellschaftliches Problem begreift. Daraus resultiert, dass Rassismus verharmlost wird und er sich so im Alltag etablieren kann.
Wenn er dann, wie im Fall der Schmierereien, sehr offensiv in Erscheinung tritt, führt dies zu Empörung und Unverständnis, doch hierbei wird vergessen, dass Rassismus vorallem durch mangelnde Berücksichtigung in der Gesellschaft verankert ist.
Die Ausgrenzung aufgrund äußerlicher Merkmale und unterschiedlicher Herkunft ist allerdings nicht die einzige Form der Diskriminierung an Schulen. Auch der Umgang mit Sexismus, Homophobie, Nationalismus und der Benachteiligung aufgrund des sozialen Standes wird gesamtsgesellschaftlich vernachlässigt.
Diese Situation sorgt dafür, dass sich die Gesellschaft in eine Richtung bewegt, in der niemand von uns leben will und leben kann!

Deshalb fordern wir:
Eine intensive Auseinandersetzung mit allen Diskriminierungs- und Ausgrenzungsmechanismen in der gesamten Gesellschaft!
Die Förderung kritischen Denkens in Schulen!
Die Aufhebung des Berufsverbots für aktive Antifaschist_Innen und den Stopp jeglicher Form von Repression gegen antifaschistische Arbeit!

Rassist_Innen stoppen – Auf allen Ebenen! Mit allen Mitteln!
Gegen jeden Alltagsrassismus!
Für aktiven Antifaschismus!

J.A.G.

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http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/07/12/redebeitrag-demonstration-gegen-rassismus-am-07-07-12/feed/
07.07.12: Demonstration gegen Rassismus! http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/06/21/07-07-12-demonstration-gegen-rassismus/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/06/21/07-07-12-demonstration-gegen-rassismus/#comments Thu, 21 Jun 2012 17:39:11 +0000 Administrator Antifa Termine Aufrufe http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/06/21/07-07-12-demonstration-gegen-rassismus/
… Gegen einen Alltag der zum Nährboden für körperliche Angriffe wird!

http://papiere-fuer-alle.org/files/pfa/Puk_poster_sw_kl.jpg

Auch in Göttingen ist Rassismus im Alltag präsent. Am 26. Mai 2012 wurde dies wieder einmal deutlich: Ein Fahrer des Personenbeförderungsunternehmens „Puk Minicar“ wurde aufgrund seines Migrationshintergrunds Opfer verbaler und körperlicher Gewalt, die ganz klar einen rassistischen Hintergrund besitzt.
Dies ist kein Einzelfall! Im Jahr 2012 sind schon mehrere rassistische Übergriffe bekannt, doch dieser Fall ist der einzige, der publik gemacht wurde. Dies auch nur aus dem eigenen Bestreben des Opfers heraus und mit Unterstützung von „Puk Minicar“ und seinem Anwalt.

Weitere Infos findet ihr hier.

PUK-Minicar und ein Bündnis Göttinger antirassistischer und antifaschistischer Gruppen rufen in Solidarität zu einer Demonstration gegen Rassismus am 07. Juli um 13 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz auf.

Rassist_Innen stoppen – auf allen Ebenen! Mit allen Mitteln!
Gegen jeden Alltagsrassismus!
Für aktiven Antifaschismus!

J.A.G.

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http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/06/21/07-07-12-demonstration-gegen-rassismus/feed/
Jugend Antifa Soliparty http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/06/06/jugend-antifa-soliparty/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/06/06/jugend-antifa-soliparty/#comments Wed, 06 Jun 2012 12:36:11 +0000 Administrator Antifa Termine http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/06/06/jugend-antifa-soliparty/ … am Freitag den 08.06.2012

Es ist wieder soweit.
Eine weitere legendäre Jugendantifa Party steht vor der Tür.
Diesen Freitag lassen die DJs Nisl Hildmann, Sharif (Musique légère) und Simon Krause (TonTöpferei) im Großen Saal mit verschiedensten Elektrobeats die Nacht zum Tag werden.
Im Kleinen Saal sorgt der altbekannte DJ Juan G. mit seinem bunten Musikmix für einen abwechslungsreichen Abend.
Ab 21 Uhr sind die Türen des JuzIs für euch geöffnet.
Wir freuen uns auf eine schöne Party mit euch.

Für ein selbstbestimmtes Leben und Feiern ohne Sexismus, Rassismus, Nationalismus und jede andere Form von Diskriminierung!

Support your local Jugedantifa!

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Resolution der Konferenz http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/04/16/resolution-der-konferenz/ http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/04/16/resolution-der-konferenz/#comments Mon, 16 Apr 2012 13:22:50 +0000 Administrator Antifa Bad Nenndorf http://jugendantifagoettingen.blogsport.de/2012/04/16/resolution-der-konferenz/
Re­so­lu­ti­on der In­itia­ti­ve „Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf“
„Gegen Ge­schichts­re­vi­sio­nis­mus und Fa­schis­mus: den Na­zi­auf­marsch blo­ckie­ren!“

Wir, die Teil­neh­mer_In­nen der im März 2012 in Han­no­ver statt­fin­den­den Ak­ti­vie­rungs­kon­fe­renz und die Un­ter­zeich­ner_In­nen die­ser Re­so­lu­ti­on, haben es uns zum Ziel ge­macht, dem jähr­lich in Bad Nenn­dorf statt­fin­den­den Na­zi­auf­marsch im Au­gust 2012 ein Ende zu set­zen. Nach sechs Jah­ren der Pro­tes­te wol­len wir, die In­itia­ti­ve „Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf“, die­ses Jahr mit un­se­rer brei­ten Mas­sen­mo­bi­li­sie­rung den Wi­der­stand auf eine neue Stufe heben. Mit un­se­rer brei­ten Mas­sen­mo­bi­li­sie­rung und un­se­ren ge­mein­sa­men Ak­tio­nen wer­den wir ihn kon­kret und real ver­hin­dern und so den An­fangs­punkt für das Ende der wie­der­keh­ren­den „Trau­er­mär­sche“ mar­kie­ren. Unser Mit­tel dazu ist das der Mas­sen­blo­cka­den als Akt des zi­vi­len Un­ge­hor­sams auf der Stre­cke der Neo­na­zis.
Dazu haben wir uns auf einer über­re­gio­na­len Kon­fe­renz zu­sam­men­ge­fun­den, um in einem brei­ten Spek­trum von ge­sell­schaft­li­chen Ak­teur_In­nen aus un­ter­schied­lichs­ten Tei­len Nord­deutsch­lands, das Pro­blem der fa­schis­ti­schen und ge­schichts­re­vi­sio­nis­ti­schen Pro­pa­gan­da in die Öf­fent­lich­keit zu rü­cken und die Per­spek­ti­ven der Be­en­di­gung des öf­fent­li­chen Auf­tritts der Neo­na­zis auf die po­li­ti­sche Agen­da zu set­zen. Ein ge­mein­sa­mer Ak­ti­ons­kon­sens steckt dabei den Rah­men un­se­res ge­mein­sa­men Han­delns und der dies­jäh­ri­gen Mas­sen­pro­tes­te ab.
Nach der schon zu lange wäh­ren­den Ent­wick­lung des wie­der­keh­ren­den Na­zi­auf­mar­sches ist jetzt der Zeit­punkt, so die Per­spek­ti­ve einer rea­lis­ti­schen Ge­gen­wehr für das Jahr 2012 gegen das fa­schis­ti­sche Schau­spiel zu er­öff­nen und durch eine über­re­gio­na­le, mas­sen­haf­te Mo­bi­li­sie­rung aller An­ti­fa­schis­t_In­nen und Neo­na­zi-​Geg­ner_In­nen und ihren ge­mein­sa­men, so­li­da­ri­schen Blo­cka­den der Neo­na­zis die Dy­na­mik der Auf­mär­sche zu bre­chen!


Bad Nenn­dorf: un­frei­wil­li­ge Bühne eines fa­schis­ti­schen Schau­er­spiels

In den Jah­ren seit 2006 hat sich der Auf­marsch um das Winck­ler­bad in Bad Nenn­dorf zu Nord­deutsch­lands größ­tem Na­zi­auf­marsch ent­wi­ckelt. Der Auf­marsch von so­ge­nann­ten „Frei­en Kräf­ten“ aus dem gan­zen Bun­des­ge­biet ist für die Neo­na­zis ein Er­satz­ter­min für die 2006 ver­bo­te­nen Ru­dolf-​Heß-​Ge­denk­mär­sche in Wun­sie­del. Damit ist Bad Nenn­dorf für die fa­schis­ti­sche Szene einer der letz­ten re­gel­mä­ßi­gen Ter­mi­ne, in denen sie öf­fent­lich di­rek­ten Bezug auf das his­to­ri­sche, fa­schis­ti­sche Deutsch­land neh­men kann.
Das drückt sich vor allem in ihrem Auf­tre­ten aus: auf ihren Auf­zü­gen mar­schie­ren sie in Ma­nier der SA auf, mit Trom­meln, in Reih‘ und Glied und in wei­ßen Hem­den uni­for­miert. In Re­de­bei­trä­gen het­zen sie mit vor­gest­ri­gem Vo­ka­bu­lar na­tio­na­lis­ti­scher und völ­ki­scher Pro­pa­gan­da. Dass damit immer noch Neo­na­zis mo­bi­li­siert wer­den kön­nen, zeigt die Ent­wick­lung des Auf­mar­sches; von an­fäng­lich rund 50 Teil­neh­mer_In­nen, stei­ger­te sich die Größe über die Jahre hin­weg kon­ti­nu­ier­lich, bis 2010 fast 1.​000 Neo­na­zis nach Bad Nenn­dorf kamen.
Da­ge­gen hat sich be­reits re­gio­nal ent­schie­de­ner Wi­der­stand und Pro­test er­ho­ben. Zu­nächst or­ga­ni­sier­ten an­ti­fa­schis­ti­sche Kräf­te um das Bünd­nis „NS-​Ver­herr­li­chung stop­pen“ Ge­gen­ak­ti­vi­tä­ten. Dann schloss sich die Bad Nenn­dor­fer Zi­vil­ge­sell­schaft im Bünd­nis „Bad Nenn­dorf ist bunt“ gegen die jähr­li­che, brau­ne Be­la­ge­rung ihres Ortes zu­sam­men. Seit­dem gibt es re­gel­mä­ßig viel­fäl­ti­gen, krea­ti­ven und bun­ten Pro­test gegen die Neo­na­zis, der immer wie­der ein deut­li­ches Si­gnal gegen diese setzt und schon immer das Ziel hat­ten, den Na­zi­auf­marsch in ihrem Ort zu be­en­den.
Bis­lang ist es aber noch nicht ge­lun­gen, die Ei­gen­dy­na­mik der ge­schichts­re­vi­sio­nis­ti­schen Ver­an­stal­tung zu bre­chen. Dazu be­darf es einer um­fas­sen­den So­li­da­ri­tät mit den lo­ka­len Ge­gen­in­itia­ti­ven, mit der dem Event, zu dem Neo­na­zis aus der bun­des­wei­ten rech­ten Szene an­rei­sen, ef­fek­ti­ve, mas­sen­haf­te Ge­gen­wehr ent­ge­gen­ge­setzt wer­den kann. Denn Bad Nenn­dorf ist nach dem Ende der Groß­auf­mär­sche in Wun­sie­del nur die Bühne, das Winck­ler­bad als kon­stru­ier­ter his­to­ri­scher Ort nur ein ge­fun­de­ner An­lass für die Neo­na­zis, um ge­plant ge­schichts­re­vi­sio­nis­ti­sche Pro­pa­gan­da zu ver­brei­ten und einer ge­ziel­ten fa­schis­ti­schen Agi­ta­ti­on einen Ort zu geben. Mit die­ser Aus­ein­an­der­set­zung dür­fen die Bad Nenn­dor­fer_In­nen nicht al­lei­ne ge­las­sen wer­den, denn seine Ur­sa­chen rei­chen tie­fer, bis in ein ge­sell­schaft­li­ches Pro­blem hin­ein, das uns alle be­trifft und uns alle an­geht!

Kein Ende der Ge­schich­te: Re­vi­sio­nis­mus und Neo­na­zis­mus als ge­samt­ge­sell­schaft­li­ches Pro­blem

Wir ste­hen an einem zeit­li­chen Wen­de­punkt des kul­tu­rel­len und so­zia­len Ge­dächt­nis­ses, und damit des his­to­ri­schen Selbst­ver­ständ­nis­ses die­ser Ge­sell­schaft. 67 Jahre nach dem Ende des na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Sys­tems, gibt es immer we­ni­ger Zeit­zeu­g_In­nen, die au­then­tisch aus ihrem Leben be­rich­ten kön­nen, wel­che grau­sa­men und men­schen­feind­li­chen Ver­bre­chen der deut­sche Fa­schis­mus sei­nen Op­fern an­ge­tan hat. Damit geht eine mo­ra­li­sche In­stanz in der po­li­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung ver­lo­ren. Und es dro­hen an­de­re Stim­men lau­ter zu wer­den, die sich zu­recht lange nicht ge­wagt haben, gegen diese mo­ra­li­sche In­stanz das Wort zu er­he­ben.
Nicht zu­fäl­lig knüp­fen Neo­na­zis an die­sem Wen­de­punkt an einen ver­än­der­ten, na­tio­na­lis­ti­schen Dis­kurs an, der in Ver­ken­nung der his­to­ri­schen Zu­sam­men­hän­ge und Tat­sa­chen ver­sucht, an ein „wah­res deut­sches Volk“ zu ap­pel­lie­ren und die­ses „deut­sche Volk“ gleich­zei­tig zum Opfer des zwei­ten Welt­kriegs zu sti­li­sie­ren. Der Kon­text der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ge­walt-​ und Ver­nich­tungs­po­li­tik, der im Ho­lo­caust und im deut­schen An­griffs­krieg Mil­lio­nen Men­schen ein­fach aus­lösch­te und der durch den ge­sell­schafts ideo­lo­gi­schen Wahn des ras­sis­ti­schen Glau­bens an die ei­ge­ne Über­le­gen­heit ge­tra­gen wurde, wird dabei ein­fach igno­riert und aus­ge­blen­det. Ob in Dres­den, Mag­d­e­burg oder Bad Nenn­dorf: die Neo­na­zis be­trei­ben eine Re­la­ti­vie­rung der his­to­ri­schen Schuld, in dem sie die Deut­schen zu Op­fern er­klä­ren und sie damit aus ihrer Tä­ter_In­nen­rol­le her­aus­zu­lö­sen ver­su­chen. Dabei sind sie sich nicht mal zu scha­de, um Ele­men­te und Sym­bo­li­ken aus der Er­in­ne­rungs­kul­tur an den Ho­lo­caust, also an die ei­gent­li­chen Opfer des deut­schen Fa­schis­mus, für ihren Ge­schichts­re­vi­sio­nis­mus zu ko­pie­ren.
Sol­che Ver­su­che fal­len dort auf frucht­ba­ren Boden, wo Na­tio­na­lis­mus eine Re­nais­sance zu er­le­ben droht und ras­sis­ti­sche Aus­gren­zungs­me­cha­nis­men und men­schen­feind­li­che Ein­stel­lun­gen la­tent wie­der zu­neh­men. „Deut­sche Zu­stän­de“ (Heit­mey­er) im Jahr 2012 sind, dass in die­ser Ge­sell­schaft ca. 13% – 22% ras­sis­ti­sche Ein­stel­lun­gen haben, 13% an­ti­se­mi­ti­sche, 47% frem­den­feind­li­che und ca. 40% an­ti­zi­ga­nis­ti­sche Ein­stel­lun­gen haben. In die­ser Stim­mung kön­nen Neo­na­zis nicht nur die Ge­schich­te ver­dre­hen, son­dern sie leben wei­ter­hin ihre bru­ta­len Aus­gren­zungs-​ und Über­le­gen­heits­phan­ta­si­en aus. Sie grei­fen alle an, die nicht in ihr völ­ki­sches, rech­tes Welt­bild pas­sen und schre­cken auch wie­der nicht davor zu­rück, ihre Opfer
ge­plant aus ras­sis­ti­schen Mo­ti­va­tio­nen her­aus zu er­mor­den.

Kei­nen Schritt wei­ter! Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf!
Diese Zu­stän­de sind für uns ab­so­lut un­er­träg­lich und nicht län­ger hin­nehm­bar!
Wir wer­den des­we­gen in die­sem Jahr mas­sen­haft den Schritt vom sym­bo­li­schem Pro­test zu ak­ti­vem Wi­der­stand gehen. Es ist unser er­klär­tes Ziel den Auf­marsch in Bad Nenn­dorf mit den Mit­teln des zi­vi­len Un­ge­hor­sams in Form der Mas­sen­blo­cka­den auf der Stre­cke zu ver­hin­dern. Wir sind davon über­zeugt, dass dazu ein ge­mein­sa­mes, ko­or­di­nier­tes und so­li­da­ri­sches Zu­sam­men­wir­ken un­se­rer un­ter­schied­li­chen Spek­tren nötig ist, in dem wir uns nicht spal­ten las­sen dür­fen.
Wir wer­den uns nicht nur sym­bo­lisch dem Auf­marsch ent­ge­gen­stel­len, denn un­se­re Sym­bo­lik fin­det auf der ge­sell­schafts­po­li­ti­schen Ebene im Kampf gegen Neo­na­zis statt; unser po­li­ti­sches Sym­bol ist es, den Na­zi­auf­marsch zu ver­hin­dern und ihre öf­fent­li­che Pro­pa­gan­da auf die­ser Bühne so un­mög­lich zu ma­chen. Für diese kon­kre­te und reale In­ter­ven­ti­on ist für uns die Ak­ti­ons­form von ge­mein­sa­men Mas­sen­blo­cka­den so­wohl der rich­ti­ge Aus­druck als auch das rich­ti­ge, ef­fek­ti­ve Mit­tel!

Eine über­re­gio­na­le, ge­mein­sa­me Mo­bi­li­sie­rung gegen Neo­na­zis

Die lo­ka­le Be­völ­ke­rung hat sich früh im Bünd­nis „Bad Nenn­dorf ist bunt“ zu­sam­men­ge­schlos­sen um ihren Pro­test gegen die Auf­mär­sche zu or­ga­ni­sie­ren, hat dabei in den letz­ten Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich ge­ar­bei­tet und die Pro­tes­te immer grö­ßer wer­den las­sen. Die Ar­beit der be­ste­hen­den, re­gio­na­len Bünd­nis­se gegen die Neo­na­zis kann nicht hoch genug be­wer­tet wer­den. Des­we­gen wol­len wir auch keine Par­al­lel­struk­tur schaf­fen, son­dern als In­itia­ti­ve mit einer über­re­gio­na­len Ver­net­zung dazu bei­tra­gen, dass für unser Ziel tau­sen­de Men­schen am 04. Au­gust nach Bad Nenn­dorf kom­men, um mit den Nenn­dor­fer_In­nen zu­sam­men den Na­zi­auf­marsch zu ver­hin­dern. Von Bre­men bis Mar­burg, von Bie­le­feld bis Wolfs­burg und weit dar­über hin­aus wer­den wir des­halb über­all lo­ka­le und re­gio­na­le Bünd­nis­se grün­den oder be­ste­hen­de nut­zen, um von über­all her so viele Men­schen wie mög­lich nach Bad Nenn­dorf zu un­se­ren Blo­cka­den zu holen. Aber nicht nur je­de_R für sich: wir ver­net­zen uns über­re­gio­nal und stel­len so eine ge­mein­sa­me Mas­sen­mo­bi­li­sie­rung, die sich in de­zen­tra­ler Ko­or­di­na­ti­on vor­be­rei­tet. Alle, die die Ak­ti­vie­rungs­kon­fe­renz nicht be­sucht haben, mögen sich die­ser über­re­gio­na­len Ver­net­zung an­schlie­ßen. Wir for­dern alle an­ti­fa­schis­tisch ori­en­tier­ten Men­schen und Grup­pen in Nie­der­sach­sen und über die Lan­des­gren­zen hin­aus auf, sich in lo­ka­len Bünd­nis­sen zu or­ga­ni­sie­ren und ge­mein­sam den Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf zu blo­ckie­ren! Fin­det euch zu­sam­men und or­ga­ni­siert eine ge­mein­sa­me An­rei­se aus eurer Re­gi­on um so viele Men­schen wie mög­lich zu mo­bi­li­sie­ren, die­ses Jahr nach Bad Nenn­dorf zu fah­ren und sich ent­schlos­sen Neo­na­zis und Ge­schichts­re­vi­sio­nis­mus ent­ge­gen zu stel­len!
Es wird eine Ko­or­di­na­ti­on der An­rei­se und der Ak­tio­nen am 4.8. geben. Mel­det euch bei uns, wenn ihr in einem Bünd­nis or­ga­ni­siert seid und mit uns zu­sam­men blo­ckie­ren wollt!
Der Er­folg un­se­rer In­itia­ti­ve ist we­sent­lich von der mas­sen­haf­ten Mo­bi­li­sie­rung ab­hän­gig. Zen­tra­les Ziel ist, so viele An­ti­fa­schis­t_In­nen wie mög­lich nach Bad Nenn­dorf zu holen und sie zu Mas­sen­blo­cka­den an re­le­van­ten Punk­ten zu brin­gen, die den Na­zi­auf­marsch real ver­hin­dern kön­nen.

Unser Ak­ti­ons­kon­sens: den Nazis Mas­sen ent­ge­gen­set­zen – Bad Nenn­dorf flu­ten! Den Auf­marsch blo­ckie­ren!
Auf der Ak­ti­vie­rungs­kon­fe­renz im März 2012 haben sich die Grup­pen, Or­ga­ni­sa­tio­nen und Ak­teu­re der In­itia­ti­ve „Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf“ zum Ziel ge­setzt, den ge­schichts­re­vi­sio­nis­ti­schen Auf­marsch von Neo­na­zis am 04. Au­gust 2012 kon­kret und real zu ver­hin­dern. Als Mit­tel haben wir uns ent­schie­den, die Neo­na­zis mit Men­schen­mas­sen zu blo­ckie­ren. Dazu gehen wir von der Not­wen­dig­keit eines ge­mein­sa­men Vor­ge­hens bei un­se­ren Ak­tio­nen aus und haben ein ge­mein­sa­mes Han­deln ver­ab­re­det. Un­se­re Ak­tio­nen stel­len wir unter den Kon­sens, der in den hier auf­ge­stell­ten fünf Punk­ten be­steht:

  • Wir mo­bi­li­sie­ren alle in un­se­ren Re­gio­nen und un­se­ren Spek­tren so viel Men­schen wie mög­lich, um am 04. Au­gust mas­sen­haft und mit vie­len Men­schen den Na­zi­auf­marsch auf deren Stre­cke zu blo­ckie­ren.
  • Wir sind ein brei­tes Netz­werk aus un­ter­schied­li­chen Spek­tren, die zu­sam­men han­deln. Die Viel­fäl­tig­keit un­se­rer Part­ner_In­nen ist un­se­re Stär­ke. Wir agie­ren ge­mein­sam und so­li­da­risch.
  • Un­se­re Blo­cka­den haben das ge­mein­sa­me Ziel, den Na­zi­auf­marsch 2012 kon­kret und real zu ver­hin­dern. Wir wer­den die Nazis des­we­gen dort blo­ckie­ren, wo sie sich be­we­gen wol­len und sie nicht durch­las­sen. Von un­se­ren Blo­cka­den geht keine Es­ka­la­ti­on aus.
  • Un­se­re Blo­cka­den sind Men­schen­blo­cka­den. Mit Mas­sen von Men­schen an wich­ti­gen Punk­ten, die nicht gehen wer­den, bevor der Na­zi­auf­marsch ver­hin­dert ist, wer­den wir den Na­zi­auf­marsch un­mög­lich ma­chen.
  • Wir sind so­li­da­risch mit allen, die mit uns das Ziel tei­len, den Na­zi­auf­marsch zu ver­hin­dern. Wir las­sen uns nicht spal­ten oder ge­gen­ein­an­der aus­spie­len.
  • Wir sehen uns dabei im Schul­ter­schluss zu den An­ti­fa­schis­t_in­nen, die in Dres­den, Wun­sie­del und an­de­ren Städ­ten die Neo­na­zis be­reits mit brei­ten, viel­fäl­ti­gen Ak­tio­nen in die Schran­ken ge­wie­sen haben. Den Neo­na­zis den Raum für ihren Auf­marsch zu neh­men ist auch das Ziel, das wir uns für Bad Nenn­dorf ge­setzt haben.

    Gegen Re­pres­si­on, Spal­tungs­ver­su­che und Ex­tre­mis­mus­theo­rie! Wir sind so­li­da­risch!

    Dass der Auf­marsch noch nicht real ver­hin­dert wer­den konn­te, hat viele Ur­sa­chen. Eine liegt darin, dass die Lan­des­re­gie­rung bis­her kei­nen po­li­ti­schen Wil­len ge­zeigt hat, die­sen Auf­marsch un­mög­lich zu ma­chen. Im Ge­gen­teil: Auf eine ne­bu­lö­se Ge­fah­ren­pro­gno­se des Ver­fas­sungs­schut­zes wurde selbst eine De­mons­tra­ti­on, die der DGB an­ge­mel­det hatte, im Som­mer 2010 ver­bo­ten. Dass diese Maß­nah­me rechts­wid­rig war, zeigt seit De­zember 2011 ein Ur­teil des Ver­wal­tungs­ge­richts Han­no­ver. Jedes Jahr rie­geln tau­sen­de Po­li­zis­t_In­nen in Bad Nenn­dorf die Bahn­hofs­stra­ße ri­go­ros ab, wäh­rend im Rest der Stadt An­ti­fa­schis­t_In­nen und Na­zi­geg­ner_In­nen in ihren Ak­tio­nen be­hin­dert wer­den. Das In­nen­mi­nis­te­ri­um macht mit der Kri­mi­na­li­sie­rung von Ge­gen­ak­ti­vi­tä­ten und dem Ver­such der Auf­spal­tung von Pro­test­be­we­gun­gen in ‚Gut‘ und ‚Böse‘ einen so gro­ßen Na­zi­auf­marsch über­haupt mög­lich. Ge­ra­de in einem Jahr wo noch ein­mal deut­lich ge­wor­den ist, dass durch staat­li­che Gel­der die Na­zi­sze­ne mas­siv auf­ge­baut wor­den ist, soll­ten Men­schen, die sich gegen einen solch gro­ßen Na­zi­auf­marsch stel­len, nicht auch noch durch staat­li­che Be­hör­den dis­kri­mi­niert und be­hin­dert wer­den. Wir wer­den uns die­sem Druck je­den­falls nicht beu­gen und auch mit zi­vi­lem Un­ge­hor­sam unser Recht auf Pro­test und freie Mei­nungs­äu­ße­rung durch­set­zen. Auch Blo­cka­den sind eine vom Grund­recht auf Ver­samm­lungs­frei­heit ge­schütz­te Form des Pro­tes­tes – gegen Neo­na­zis die ab­so­lut rich­ti­ge!

    Die Un­ter­schei­dung von Pro­test aus einer kon­stru­ier­ten „de­mo­kra­ti­schen Mitte“ und an­geb­lich „ex­tre­mis­ti­schem“ Wi­der­stand, ist die gän­gi­ge Form, mit der Si­cher­heits­be­hör­den immer wie­der ver­su­chen den le­gi­ti­men und not­wen­di­gen Pro­test gegen Neo­na­zis zu tei­len und da­durch zu schwä­chen. Auch die DGB-​Kund­ge­bung wurde wegen sol­cher Ar­gu­men­te ver­bo­ten. Wir ar­bei­ten mit allen Men­schen zu­sam­men, die sich gegen Nazis en­ga­gie­ren und un­se­ren Ak­ti­ons­kon­sens mit­tra­gen. Gegen Dis­tan­zie­rungs­auf­for­de­run­gen und Spal­tungs­ver­su­che set­zen wir So­li­da­ri­tät. Wir agie­ren im Sinne un­se­res Ak­ti­ons­kon­sen­ses zu­sam­men und sind vor, wäh­rend und nach den Blo­cka­den in Bad Nenn­dorf un­ter­ein­an­der so­li­da­risch. Die­ses Zu­sam­men­hal­ten baut auf der Er­kennt­nis auf, dass wir nur ge­schlos­sen die Stär­ke ent­wi­ckeln kön­nen, um den Na­zi­auf­marsch ef­fek­tiv ver­hin­dern zu kön­nen. Un­se­re In­itia­ti­ve hält auch dem Druck der Re­pres­si­on gegen Ein­zel­ne und Grup­pen stand.

    2012: Bad Nenn­dorf ge­hört uns! Den Nazis las­sen wir kei­nen Raum!
    Mit un­se­rer Ak­ti­vie­rungs­kon­fe­renz im März in Han­no­ver hof­fen wir, den Auf­takt für eine kraft­vol­le, brei­te Mas­sen­mo­bi­li­sie­rung nach Bad Nenn­dorf ge­setzt zu haben. Jetzt ist es an der Zeit für alle an­ti­fa­schis­ti­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen, Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen, diese In­itia­ti­ve auf­zu­neh­men, sich an­zu­eig­nen und die Blo­cka­de des Na­zi­auf­mar­sches zum Er­folg wer­den zu las­sen. Mit un­se­rem Kon­zept einer über­re­gio­nal ver­netz­ten Mo­bi­li­sie­rung, Mas­sen­blo­cka­den auf der Stre­cke der Neo­na­zis und einem so­li­da­ri­schen Han­deln sehen wir für 2012 eine rea­lis­ti­sche Per­spek­ti­ve, das Ende der wie­der­keh­ren­den Neo­na­zi­auf­mär­sche ein­zu­läu­ten.

    Ab jetzt geht’s los!
    Bis zum 04. Au­gust bleibt viel zu tun. Mit dem Schwung aus un­se­rer Kon­fe­renz gehen wir in die wei­te­ren Vor­be­rei­tun­gen. Ab jetzt läuft die Mo­bi­li­sie­rung gegen Ge­schichts­re­vi­sio­nis­mus, Neo­na­zis und Fa­schis­mus in Bad Nenn­dorf und über­all. Bis Au­gust wer­den wir alles daran set­zen, unser Ziel zu ver­wirk­li­chen.

    Bis der Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf Ge­schich­te ist!
    04. Au­gust 2012: Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf!

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